Chronik des Heinrich-Schliemann-Museums
1959
Anbringen einer Bronze-Gedenktafel des Bildhauers Walter
Preik für Schliemann am ehemaligen Elternhaus, bis 1980 einziger sichtbarer
Hinweis auf den berühmten Sohn des Ortes.
1977
Im Kreis Waren bildet sich eine Bürgerinitiative zur
Errichtung einer Schliemann-Gedenkstätte in Ankershagen.
1978
Berufung engagierter Bürger durch den Rat des Kreises
Waren in den ehrenamtlich arbeitenden Schliemann-Beirat.
1980
Eröffnung der Schliemann-Gedenkstätte im ehemaligen
Elternhaus Heinrich Schliemanns. Die Evang.-Luth. Landeskirche Mecklenburg
stellt Ausstellungsräume im Pfarrhaus zur Verfügung.
1982
Beginn der Aufräumungs- und Umgestaltungsarbeiten im
Außengelände; Rekonstruktion des legendären "Silberschälchens"
(Teich im Pfarrgarten).
1985
Aufnahme der Forschungsarbeiten zum Komplex "Schliemanns
Beziehungen zur mecklenburgischen Heimat". Erstes wissenschaftliches Kolloquium
in Ankershagen "Heinrich Schliemann und Rudolf Virchow".
1986
Umwandlung der Gedenkstätte in ein hauptamtlich geleitetes
Museum.
1987
Herausgabe der Schriftenreihe "Mitteilungen aus dem Heinrich-Schliemann-Museum
Ankershagen"
1990
Teilnahme am Internationalen Schliemann-Kongress in Athen.
Gedenkwoche aus Anlass des 100. Todestages Heinrich Schliemanns in Ankershagen.
Erstmalige Verleihung der Schliemann-Medaille durch den Kreis Waren.
1991
Gründung des Heinrich-Schliemann-Fördervereins
Ankershagen e.V. Erste Mitgliederversammlung der in "Heinrich-Schliemann-Gesellschaft
Ankershagen e.V." umbenannten Vereinigung. Die Gesellschaft fördert
die Einrichtung eines Schliemannarchivs und den weiteren Ausbau des Museums.
Ankauf bzw. Pachtung des Pfarrgrundstücks von der Evang.-Luth. Landeskirche
Mecklenburg durch den Landkreis Müritz, den Träger des Museums.
1992
1. Ankershagener Museumstage.
1994
Institutionelle Förderung des Museums durch das Land
Mecklenburg-Vorpommern als Memorialmuseum von nationaler Bedeutung.
1996
Aufstellen einer Nachbildung des Trojanischen Pferdes im
Außengelände. Aufnahme der Arbeiten zur elektronischen Archivierung
der Schliemann-Sammlung. Beginn der Sanierungsarbeiten zur baulichen Erhaltung
des denkmalgeschützten Elternhauses Heinrich Schliemanns.
1998
Die inhaltlich neu konzipierte und räumlich erweiterte
Dauerausstellung "Heinrich Schliemann - Leben, Wirken und Gedenken" wird
im umfassend sanierten Museumsgebäude eröffnet.
2000
150 000. Besucher seit Eröffnung des Museums. 20jähriges Bestehen des Museums.
2003
Durch den Staatsminister/Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien wird das Museum als "Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler
Bedeutung" eingestuft. Zu den Kulturellen Gedächtnisorten gehören zwanzig Institutionen in den Neuen Bundesländern. Mehr Informationen
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