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Sonntagsvorträge

Seit Mai 2003 hält der Leiter des Museums, Dr. Reinhard Witte, an jedem ersten Sonntag im Monat jeweils 11:00 Uhr einen speziellen Vortrag zu Heinrich Schliemann bzw. zu den Kulturen, die dieser mit als erster erforschte. Zur Teilnahme an dieser Veranstaltung benötigen die Besucherinnen und Besucher nur eine ganz normale Eintrittskarte für den entsprechenden Tag. Die Vorträge dauern in der Regel 60 Minuten. Danach heißt es: Besucher fragen, der Museumsleiter antwortet. Erst ab dem 100. Sonntagsvortrag (Oktober 2011) werden teilweise Themen wiederholt.


4. September 2016, 14:00 Uhr ! | Vortragsraum des Museums

159. Sonntagsvortrag

"In der Tat sind die Jahre der Freundschaft von Schiller und Goethe das Kernstück der deutschen Klassik, und ob sie ohne den Frieden des idyllischen Weimar denkbar gewesen wären, steht dahin." (P. Merseburger)

Der Einfluss der Antike auf die Weimarer Klassik

Der Einfluss der Antike auf die Weimarer Klassik ist unbestritten. Also kann es in diesem Sonntagsvortrag nur darum gehen, daran zu erinnern und mit einigen Beispielen zu illustrieren. Darüber, wann die Weimarer Klassik endet, besteht weitgehend Einigkeit: mit dem Tod Goethes im März 1832. Aber darüber, wann diese Epoche begann, gibt es unterschiedliche Meinungen: mit der Ankunft Wielands in Weimar im September 1772, mit der ersten Abreise Goethes nach Italien im Jahre 1786 oder mit Beginn der engen Freundschaft zwischen Goethe und Schiller ab 1794? Der Vortrag wird einerseits an literarische Werke von Christoph Martin Wieland (1733-1813), Johann Wolfgang von Goethe (1749- 1832), Johann Gottfried von Herder (1744-1803) und Friedrich von Schiller (1759-1805) erinnern, die starke Anklänge an die Antike zeigen und andererseits auf Bauwerke Weimars sowie auf Einrichtungen und Sammlungen in den Dichterhäusern hinweisen, die von der griechisch-römischen Antike beeinflusst sind bzw. aus ihr stammen, und seien es auch nur Kopien. Vergessen werden darf in diesem Zusammenhang keineswegs, die positiven Rollen von Herzogin Anna Amalia (1739-1807) und Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757-1828) zu erwähnen, die maßgeblich durch ihre an Kultur interessierte Politik am Entstehen der Weimarer Klassik beitrugen.

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Vorschau 2016

Stand: 23.08.2016

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Dr. Reinhard Witte
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