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Sonntagsvorträge

Seit Mai 2003 hält der Leiter des Museums, Dr. Reinhard Witte, an jedem ersten Sonntag im Monat jeweils 11:00 Uhr einen speziellen Vortrag zu Heinrich Schliemann bzw. zu den Kulturen, die dieser mit als erster erforschte. Zur Teilnahme an dieser Veranstaltung benötigen die Besucherinnen und Besucher nur eine ganz normale Eintrittskarte für den entsprechenden Tag. Die Vorträge dauern in der Regel 60 Minuten. Danach heißt es: Besucher fragen, der Museumsleiter antwortet. Erst ab dem 100. Sonntagsvortrag (Oktober 2011) werden teilweise Themen wiederholt.


6. September 2015, 15:00 (!) | Vortragsraum des Museums

147. Sonntagsvortrag

"Die Staatsgründung Griechenlands war das Ergebnis einer Kette internationaler Verträge zwischen Großbritannien, Frankreich, Rußland und dem Osmanischen Reich" (I. Zelepos, Kleine Geschichte Griechenlands, 2014, S. 54)

Geschichte Griechenlands von den Anfängen bis in unsere Zeit X:
Das 19. Jahrhundert (zu Lebzeiten Schliemanns)

Nach einer Unterbrechung von einem halben Jahr (141. Sonntagsvortrag: Die Zeit der Besetzung durch das Osmanische Reich) setzen wir nun die Reihe „Geschichte Griechenlands von den Anfängen bis in unsere Zeit“ fort. Nach einem kurzen Rückblick über das bisher Gehörte beschäftigen wir uns vor allem mit dem griechischen Freiheitskampf und seiner Unterstützung durch den europäischen Philhellenismus (Freunde Griechenlands), der in der Gründung des griechischen Staates gipfelte. 1832 wird der damals noch minderjährige Sohn des bayerischen Königs Ludwig I. als Otto I. (1815-1867) erster König des neuen Griechenlands. Weitere Schwerpunkte sind: Die Wiederentdeckung der griechischen antiken Kultur durch zahlreiche Ausgrabungen (Olympia, Pergamon, Delos, Delphi, Ephesos u. a.), der Befreiungskampf der Kreter (die fünftgrößte Insel des Mittelmeers stand noch bis 1898 unter osmanischer Herrschaft) und Heinrich Schliemanns Leben und Arbeiten in Griechenland (von 1869 bis 1890). Im September 1869 hatte Schliemann in Athen die dreißig Jahre jüngere Sophia Engastromenos (1852-1932) geheiratet, mit der er zwei Kinder hatte: Andromache (1871-1962) und Agamemnon (1878-1954). Anfangs wohnte die Familie in einem Haus in der Musenstraße, seit 1881 in einem neu erbauten Wohnpalast in der Universitätsstraße. In Griechenland grub er vor allem in Mykene (1876), in Tiryns (1884/85) und in Orchomenos (1880er Jahre). Er wurde damit zum Entdecker einer vorklassischen Kultur auf griechischem Boden.

Bitte beachten Sie die Zeitverschiebung dieses Sonntagsvortrags wegen des 11. Internationalen Kolloquiums "Archäologie und Archäologen im 19. Jahrhundert" von 11:00 auf 15:00 Uhr.

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Vorschau 2015

Stand: 26.08.2015

Änderungen vorbehalten!

 

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