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Veranstaltungen

18. Mai 2013, 15:00 Uhr
Prof. Dr. Armin Jähne
(Bernau)

Vortrag zum Thema

"Die Schlacht bei Borodino. Sieg oder Niederlage?"

Am 23./24. Juni 1812 überschritt Napoleon mit seinen Franzosen und einer Vielzahl nichtfranzösischer Hilfstruppen die russische Grenze. Von Anbeginn seines Russlandsfeldzuges gehörte ihm - bis Moskau - die militärische Initiative. Die Russen zogen sich zurück, vertrauend auf ihre „Strategie des Ermattens“. Kurz vor Moskau mussten sie sich endlich zu der von Napoleon sehnlichst herbeigewünschten Feldschlacht stellen. Am 7. September entbrannte beim Dörfchen Borodino jener gewaltige Kampf, der für Russen wie Franzosen als fürchterliches Blutbad endete und weltgeschichtliches Ereignis wurde. Die Deutung der Schlacht setzte unmittelbar nach ihrem Ende ein, zumal beide Seiten den Lorbeer des Sieges beanspruchten. Sie hat bis heute zu keinem übereinstimmenden Ergebnis geführt. Es folgten der Brand von Moskau und der sich anschließende, katastrophale Rückzug der französischen Armee. Letztlich hatte sich Napoleon als militärischer und politischer Stümper erwiesen. Rückblickend betrachtet, war die Schlacht bei Borodino nicht nur um Russland/Moskau geschlagen worden. Sie war auch eine Schlacht um Europa und in gewisser Weise der Beginn des Befreiungskampfes der Deutschen gegen die napoleonische Fremdherrschaft.

 

Eintritt
Mitglieder der Schliemann-Gesellschaft 1,50 Euro
Gäste: Erwachsene 2,50 Euro
  Schüler und Studenten 1,50 Euro

 

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