Das Trojanische Pferd

Das "Trojanische Pferd" auf dem Vorplatz des Museumsgeländes in Ankershagen ist ein Wahrzeichen der Region.

Es ist angelehnt an die Sage Homers vom Trojanischen Krieg und die kriegsentscheidende List der Griechen. Diese sollen der Sage nach ein riesiges Holzpferd vor den Toren der seit zehn Jahren uneinnehmbaren Stadt hinterlassen und ihren Abzug vorgetäuscht haben. Tatsächlich verbargen sich im Pferd die besten Krieger. Diese öffneten Nachts die Tore der Stadt von innen, nachdem die Trojaner trotz Warnungen das vermeintliche Geschenk in die Stadt geholt hatten. So gelang den Griechen schließlich der Sieg über Troja.

1996 wurde das vor allem bei Kindern sehr beliebte Spielgerät mit seiner Rutsche nach einem Entwurf des Bildhauers Walter Preik eingeweiht. Ende 2017 musste das in die Jahre gekommene Pferd aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. 2019 wurde es durch einen originalgetreuen Nachbau ersetzt. Seit dem 18. Mai 2019 begrüßt das sechs Meter hohe und zehn Meter lange "Trojanische Pferd" wieder die Besucher Ankershagens und des Schliemann-Museums.